Grindelwald for excellence

Grindelwald for excellence



Seit 2008: Die private Plattform von Manfred Braun zur touristischen Entwicklung von Grindelwald und der Jungfrau Region.




NEWS AUF GRIWA.COM

  • Eiger-Express - Urs Kessler sieht ein dass sein V-Projekt mit dem Eiger-Express nur mit sehr viel Konzessionen eine Chance hat. Der gemeinsame Auftritt soll diese Absicht festigen und dem Projekt eine stärkere Unterstützung aus der Bevölkerung bringen. Artikel in der Jungfrau Zeitung
  • Zermatt investiert im Rahmen einer gemeinsamen Strategie "2018" in den nächsten 10 Jahren respektable 1.2 Milliarden Franken in seine seine touristische Enwicklung. Dies gab der aus Grindelwald stammende Kurdirektor Daniel Luggen bekannt. In Grindelwald wird auch investiert, nur tut das jeder für sich - ohne Gesamtkonzept.


METEO für GRINDELWALD:  

Bis auf weiteres wechselnd - Regenwetter mit sonnigen Abschnitten.
Schöne Aussichten fürs Schlechtwetterprogramm!
SA dank Föhn sonnig. SO Regen. MO schön bei teils Bewölkung. 


Bahnen Jungfrauregion  First  Kl. Scheidegg/Männl.  Schilthorn

Radar-CH Film Pegel SLF Luft Thermik  Warnungen  Föhn/Bise

Meteoblue    Jungfrauregion    3-Tages-Prognose


Berner Unwetterkarte by Meteocentrale     CH-Unwetterkarte  Wetteralarm




 





        Zum Ergebnis der Umfrage: Schlussstand per 31. Januar 2013


Jungfrau Zeitung über das Schlussergebnis mit Kommentar

Fazit zur Umfrage "Sommer- oder Jahreskarte Jungfrauregion":
Im März versandte ich das Ergebnis der Umfrage an alle Bahndirektoren, Tourismusdirektoren und Gemeindepräsidenten der Jungfrauregion. Angesichts der Reaktion muss ich daraus schliessen, dass es der Region glänzend geht. Die konkreten Reaktionen waren ein "Facebook-gefälltmir" von Christoph Egger und die Einladung von JB-CEO Urs Kessler zu einem einstündigen Gespräch. Man könnte aus der Reaktion auch schliessen, dass ausser Urs Kessler in dieser Region zu diesem Wirtschaftsbereich schlicht niemand anders etwas zu melden hat. Die Jungfraubahn sagt wo es lang geht oder wer zahlt befiehlt.
Mein Anliegen war es den Einheimischen und den Stammgästen ein attraktiveres Angebot zu ermöglichen, damit diese die vorhandene Infrastruktur besser nutzen, insbesondere auch bei etwas schlechterem Wetter, wovon Bahn- und Restaurantbetreiber gleichermassen profitieren täten. Die Klimaveränderung führt zwar zu viel Schnee im Winter aber sowohl im Sommer als auch im Winter zu mehr Schlechtwettertagen. Die PR dagegen setzt fast ausschliesslich auf schönes Wetter. Bei schlechtem Wetter sind im Sommer nur die Asiaten unterwegs, deren Ablauf vom Programm bestimmt ist. Die anderen Bergbahnen wie die Männlichenbahnen oder die Firstbahn werden wie gehabt weiter dahinplätschern und laufend über noch schlechtere Zahlen jammern. Bezüglich Saison/Jahresabo meint Urs Kessler die Einheimischen seien mit dem günstigsten Winterabo schon genung belohnt und die Investitionen für eine lückenlose Erfassung aller Fahrten - was als Voraussetzung für weitere spezialtarifliche Angebote gilt - seien im Moment noch zu hoch. Immerhin wird sich die Jungfraubahn als Pilotstation für die kommende ÖV-Karte anmelden. Zeitraum +/- 2015. Dann hofft man vereinheitlichte Erfassungsgeräte günstiger einzukaufen um neue Angebote wie Jahreskarte oder Sommerkarte neu zu lancieren. Für die Zeit bis dahin habe ich Urs Kessler empfohlen das bestehende Sommerabo First/Pfingstegg/Grindelwaldbus auf den Geltungsbereich des letztjährigen Jahresabos auszudehnen und das bei einem Preis von CHF 460 für Auswärtige und CHF 430 für Einheimische. In dieser Kombination könnten bestimmt viel mehr Abos abgesetzt werden als beim vorangehenden Angebot. Wahrscheinlich besteht nicht mal dafür Handlungswille. Was man nicht vergessen darf: Für Urs Kessler ist das V-Projekt enorm wichtig. Die lokale Politik wird entsprechend eingebunden und auf Kurs gebracht. Anderseits wäre die Jungfrauregion ohne die Jungfraubahn vielleicht noch schlechter dran als die Regionen Saanenland oder Hasliberg, welche seit Jahren immer wieder in Geldnot geraten. Der zu beobachtende Ausbau der Bahninfrastruktur für den Wintersport wäre ohne die JB völlig illusorisch. Die JB ist sich dieser Rolle bewusst und diktiert entsprechend die Entwicklung.
Ziemlich enttäuscht bin ich von der Reaktion der Gemeindepräsidenten und Tourismusdirektoren, die mir zeigt, "Sorry, kein Interesse an attraktiveren Angeboten für Stammgäste oder Einheimische oder sorry, uns sind die Hände gebunden, da wir keinen Einfluss nehmen können.". Man orientiert sich nach wie vor an den alten Mustern und hat aus der EWAP-Blamage sowie den Folgen der Zweitwohnungsinitiative noch rein gar nichts gelernt. Gerade die EWAP-Geschichte hat vielleicht der Zweitwohnungsinitiative den entscheidenden Durchbruch gebracht.
Vielen Dank an all jene, die sich an der Umfrage beteiligt haben - never ever give up!



Entwicklung Firstgebiet
Ergänzung zum Artikel in der Jungfrau Zeitung
"Das Mauerblümchen auf der Sonnenseite"

Das Firstgebiet ist im Vergleich zur V-Projekt-Zone (Kl. Scheidegg/Männlichen) sonniger, hat meistens mehr Schnee, benötigt weniger Kunstschnee und ist schon dadurch ziemlich attraktiv. Warum nützt man diese Vorteile nicht besser?

Es braucht aus meiner Sicht folgende Verbesserungen:
Wintersport-Infrastruktur im Firstgebiet:
- Kapazitätssteigerung bei der Firstbahn auf der ganzen Länge bis 1'800 P/Std.
- Unterirdischer Zugang (Lift) zur Talstation First ab Niveau Hauptstrasse
  (JB hat im April 2013 die Liegenschaft an der Hauptstrasse gekauft)
- 6-er Sesselbahn SandigenBoden-First
- beschneite Verbindung Bort-Grindelwald/Bodmi-Grund (in Planung)
- grün getönte Wetterschutzhauben für die Sesselbahn Oberjoch
- Ersatz der Skilifts Bärgelegg durch 6-er Sesselbahn
- Neubau der Halfpipe mit Anpassung des Geländes für geringere Betriebskosten

Das Sommergeschäft könnte im Vergleich zum Winter mit minimalem Aufwand an Attraktivität gewinnen: (und 8 neue Arbeitsplätze schaffen)
- Oberjoch-Sessellift für Fussgängertransport konzessionieren (Rampe, nur 4 km/h)
- 250 m Tunnel für Wanderer von der Bergstation Oberjoch ins Hiendertellti
- Bergbeizli Oberjoch einrichten
- Problem "Jagdbanngebiet" lösen (schauen wie es die Zermatter machen)
 
Dank des Tunnels beim Oberjoch könnten Wanderer bequem das komplett im Kontrast zur First stehende Karstgebiet Hiendertellti mit seinen malerischen Hexe- und Hagelseewli erreichen.
Auch das Blaugletscherli (hei, Grindelwald ist immer noch ein Gletscherdorf!) wäre für weniger geübte Wanderer ein attraktives Ziel. Selbst ein Gipfelerlebnis mit dem einfach zu besteigenden Wildgärst auf 2890 m wäre bei einem halbtägigen Zeitbudget möglich. Der Tunnel könnte bei entsprechender Gestaltung genauso cool wie die trendigen Hängebrücken beworben werden. Eigentlich sollte man solche Geheimnisse nicht verraten. Aber dem Tourismus, der Lebensader Grindelwalds, täte es bestimmt gut. 

Im Kapitel "9 Thesen zum Tourismus" gehts weiter:
- neue Angebote in der Sommersaison
- Verbesserung der Infrastruktur im Winter






INNOVATIONEN JUNGFRAU-REGION

  • Ausbau im Firstgebiet - Leider kein neuer Sessellift auf First
    Immerhin: die Zusatzgondeln Schreckfeld-First wirken sich positiv aus.



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Als Gleitschirmpilot bin ich Mitglied im renommiertenClub Jungfrau-Tächi, was mir sehr viele neue und wertvolle Kontakte zu einheimischen Piloten ermöglicht. Vielleicht liegt es am Gleitschirmfliegen selber, dass ich diese Kolleginnen und Kollegen als total weltoffene, herzliche und ehrliche Leute erleben darf. Das Vorurteil, diese Bergler seien verschroben und introvertiert, stimmt überhaupt nicht. Genauso wie die Unterländer prüfen auch sie beim ersten Kontakt, mit wem sie es zu tun haben. Wegen dem für viele Unterländer speziell tönenden Dialekt wirkt dies manchmal etwas ungewohnt.

Das wirtschafliche Überleben als Topdestination kann nicht nur durch die Präsenz der stolzen Bergwelt garantiert werden. Der überlegte Umgang mit den Ressourcen soll im Einklang mit den Ansprüchen aller Touristen und aller Einheimischen einhergehen. Dies tönt einfach, ist aber in der Realität ein äusserst schwieriger Prozess. So vielfältig die Ansprüche der Touristen sind, so vielfältig sind die Ideen, diesen und den Einheimischen gerecht zu werden. Nicht alles ist gut und und was gut sein soll, wird in endlosen Kompromissen laufend ausgehandelt.

Oft diskutiere ich mit anderen Einheimischen, in Grindelwald arbeitenden Unterländern, Chaletbesitzern, Mitglieder von Grindelwald-Tourismus, Gewerbetreibenden und Touristen, was am aktuellen Angebot toll und weniger toll ist. In der Folge hat sich ein ganzer Katalog an Bedürfnissen und Ideen ergeben. Viele Themen sind seit Jahren bekannt und werden laufend umgesetzt. Natürlich geht dieser Prozess vielen viel zu langsam, aber es geht nun doch vorwärts, schneller als auch schon wie man in meiner Reportage laufender Bergbahn-Projekte sieht.

Ich möchte diese Plattform nutzen, hier einen Katalog von Massnahmen und Thesen vorzustellen. Selbstverständlich freue ich mich auf viel Feedback und noch mehr auf weitere Ideen, die Grindelwald helfen, sich weiter in Richtung "excellence" zu bewegen. Bewusst beziehe ich dabei den gesamten Mikrokosmos Jungfrau mit ein.

9 Thesen zur touristischen Entwicklung von Grindelwald

Viele der hier aufgeführten Ideen werden hoffentlich in den nächsten Monaten, Jahren oder zum Beispiel bis 2030 realisiert. Manche Ideen werden nur ungläubiges Kopfschütteln generieren. Vielleicht führen diese Denkansätze zu weiteren, viel tolleren Ideen oder es finden sich hoffentlich viele Leserinnen und Leser, denen die eine oder andere Idee auch schon jahrelang im Kopf herumgeistert. Wenn man "nur" das Wochenende in den Bergen verbringt, hat man unter der Woche einen gewissen Abstand zu dieser grossartigen Bergwelt, was andere Betrachtungen zulässt. 

Ein Feedback, neue Ideen oder einfach wer sich dazu äussern möchte, sei herzlich dazu einladen. Nun sind Sie an der Reihe:

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Spitzentag 10.10.2010:            1'721 Besucher
Spitzenmonat Januar 2012:    22'859 Besucher

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