Grindelwald for excellence
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Diese
Plattform, welche nichts mit Griwaplan zu tun hat, gibt allen interessierten Personen Gelegenheit, sich zu Themen rund um
Grindelwald zu äussern.
Der Dezemberschnee treibt die tägliche Besucherzahl wieder auf knapp 1'000
Zugriffsstatistik: Spitzentag 10.10.2010: 1'721 Besucher Spitzenmonat Oktober 2010: 20'753 Besucher

METEO für GRINDELWALD:
Bahnen Jungfrauregion Schneehöhen: First Kl. Scheidegg/Männl. Schilthorn
Mit dem Februar kommt auch der Hochwinter. Es wird nun "wirklich" winterlich - das heisst kalt, schön und februar-typisch weitere Schneefälle. Die sibirische Kontinentalkaltluft wird angezapft und verdrängt die oft feuchtwarme Atlantikluft. Da werden weitere Schneerekordmarken wackeln. Perfekt wer ab nächstem Dienstag Wintersportferien gebucht hat.
Radar-CH Film EU Pegel SLF Luft Thermik Warnungen EU-Wetter: heute / morgen / übermorgen / +3 T
Meteoblue Jungfrauregion 3-Tages-Prognose 10-Tagesprognose: Niederschlag / Temperatur Prognosen der Muotataler Wetterschmöcker für den Winter 2011/12: Peter Suter, Sandstrahler: [wenig Schnee, oft eisige Pisten]
"Der Winter wird sich mit schnellen, starken Temperaturschwankungen
nicht beliebt machen, was auch dem Schnee nicht gut tut. Der Frühling
wird mit den Siloballen vor den Ställen aufräumen und mit Verspätung
eintreffen." Martin Horat, Wettermissionar: [hoffentlich hat er recht]
"Ein Winter mit genügend Schnee. Ihr könnt es glauben oder nicht, aber der Frühling wird eher spät eintreffen"
Alois Holdener, Tannzäpfler: [Frühlingsskifahren]
"Föhn und schönes mildes Wetter werden den Winter mager erscheinen lassen. Der Frühling wird sich zaghaft zeigen"
Karl Reichmuth, Steinbockjäger: [eher Gleitschirmwetter]
"Der Winter ist vielerorts schneearm. Es ist mit einem mittelfrühen Frühling zu rechnen."
Martin Holdener, Musers: [Krise pur]
"Es regnet viele Male auf 2000 m und der Schnee kommt auch jedes Mal
wieder bis ins Tal. Ein mittelmässiger und nasser Frühling, die
Feldmäuse müssen viele Male ihre Keller auspumpen."
Karl Hediger, Naturmensch: [er hat sicher recht]
"Es gibt einen kalten Winter mit genügend Schnee, der liegen bleibt. Der Frühling kommt zur rechten Zeit."
NEWS AUF GRIWA.COM
INNOVATIONEN JUNGFRAU-REGION
- Studie von Ecosign "Wintersport-Entwicklung Jungfrauregion"
Eine professionelle IST-Aufnahme mit Situationsanalyse und Vorschlägen zur Verbesserung der Skiregion Jungfrau in Auftrag zu geben ist grundsätzlich zu begrüssen. Die meisten Feststellungen und Lösungsvorschläge decken sich mit meiner Einschätzung von 2008. Hat da jemand abgeschrieben? Egal, wer sich etwas mit dem Gebiet beschäftigt kommt in den meisten Fällen automatisch auf die selben Ergebnisse wie Ecosign. Dass Paul Mathews auch im Lauterbrunnental eine "Peak-2-Peak"-Verbindung vorschlägt, erstaunt mich nicht. In Whistler mag so eine Pendelbahn OK sein. Da dort die Berge alle in etwa gleich aussehen, kann man mit so einer Monsterbahn landschaftlich wenig verunstalten. Oder nennen Sie mir mal einen Berg rund um Whistler! Kommt Ihnen keiner in den Sinn? na also! Gehen wir mal die Studie durch:
- Neugestaltung Baer-Areal: Grindelwald hat wuchtig abgelehnt!
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe JA gestimmt. Dass wegen diesem Nein die ganze Planungsarbeit zerstört worden sei und die Grindelwalder à priori keine Neugestaltung wollen, ist eher als eine verständliche Frustreaktion seitens der Initianten einzustufen. Die Mehrheit fürchtete wohl hohe Kosten für die Gemeinde, höhere Steuern, höhere Parkgebühren und kein Geld mehr für eine neue Turnhalle. Nun gilt es diese Bedenken auszuräumen, indem man das Projekt entsprechend anpasst. Man soll das Projekt etappieren, indem in einer ersten Bauphase auf das Parkhaus verzichtet wird. Irgendwann wird es auch um die Neugestaltung des Baerplatzes gehen und dort wird sich die Parkhaus-Frage erneut stellen. Letzteres liesse Raum für eine noch bessere Lösung unter Einbezug des Bahnhofareals. Während im Berner Oberland die lokale Wählermehrheit wichtige Tourismusprojekte in Grindelwald und Adelboden verhindert, rüstet das Bündnerland mit dem Skigebietszusammenschluss von Arosa und Lenzerheide auf. Gleichzeitig brüskiert die Jungfraubahn ihre treusten Kunden (Talbewohner/Chaletbesitzer/Dauermieter) weiterhin mit einem für die meisten völlig überteuerten Jahresabo. Das sagen sogar JB-Mitarbeiter! Das Jahresabo wäre ein Erfolg, wenn der Aufpreis für die Sommersaison ca. 350 für Talbewohner, 400 für Chaletbesitzer / Dauermieter (Kurtaxenpauschalezahlende) und 450 für die übrigen betragen täte. In ein vollwertiges Angebot gehörte auch das Netz von Grindelwald-Bus und die Seilbahn Sulwald. Tariflich gesehen bleibt als einziges Highlight das Winterabo für die Talbewohner. Das darf auch mal gesagt sein!
- Ausbau im Firstgebiet - Leider kein neuer Sessellift auf First
Immerhin: die Zusatzgondeln Schreckfeld-First wirken sich positiv aus.
INNOVATIONEN AUSSERHALB DER JUNGFRAU-REGION
BEITRÄGE vom 2010
20.08.2010: Alpenglühen 16.06.2010: Speedriding über Wengen 10.04.2010: Snowpenair 2010 mit 3 Videoclips von Amy Macdonald 26.01.2010: Leserbrief zur Studie SEKO/BAKBASEL - Top15-Dest. 24.01.2010: Schneeskulpturen 2010 auf dem Baerplatz 23.01.2010: Patrouille Suisse am Lauberhornrennen
Als Gleitschirmpilot bin ich Mitglied im renommierten Club Jungfrau-Tächi,
was mir sehr viele neue und wertvolle Kontakte zu einheimischen Piloten
ermöglicht. Vielleicht liegt es am Gleitschirmfliegen selber, dass ich
diese Kolleginnen und Kollegen als total weltoffene, herzliche und
ehrliche Leute erleben darf. Das Vorurteil, diese Bergler seien
verschroben und introvertiert, stimmt überhaupt nicht. Genauso wie die
Unterländer prüfen auch sie beim ersten Kontakt, mit wem sie es zu tun
haben. Wegen dem für viele Unterländer speziell tönenden Dialekt wirkt
dies manchmal etwas ungewohnt.

Das
wirtschafliche Überleben als Topdestination kann nicht nur durch die
Präsenz der stolzen Bergwelt garantiert werden. Der überlegte Umgang mit
den Ressourcen soll im Einklang mit den Ansprüchen aller Touristen und
aller Einheimischen einhergehen. Dies tönt einfach, ist aber in der
Realität ein äusserst schwieriger Prozess. So vielfältig die Ansprüche
der Touristen sind, so vielfältig sind die Ideen, diesen und den
Einheimischen gerecht zu werden. Nicht alles ist gut und und was gut
sein soll, wird in endlosen Kompromissen laufend ausgehandelt.

Oft diskutiere ich mit anderen Einheimischen, in Grindelwald arbeitenden Unterländern, Chaletbesitzern, Mitglieder von Grindelwald-Tourismus,
Gewerbetreibenden und Touristen, was am aktuellen Angebot toll und
weniger toll ist. In der Folge hat sich ein ganzer Katalog an
Bedürfnissen und Ideen ergeben. Viele Themen sind seit Jahren bekannt
und werden laufend umgesetzt. Natürlich geht dieser Prozess vielen viel
zu langsam, aber es geht nun doch vorwärts, schneller als auch schon wie
man in meiner Reportage laufender Bergbahn-Projekte sieht.
Ich möchte
diese Plattform nutzen, hier einen Katalog von Massnahmen und Thesen
vorzustellen. Selbstverständlich freue ich mich auf viel Feedback und
noch mehr auf weitere Ideen, die Grindelwald helfen, sich weiter in
Richtung "excellence" zu bewegen. Bewusst beziehe ich dabei den gesamten
Mikrokosmos Jungfrau mit ein.
9 Thesen zur touristischen Entwicklung von Grindelwald
Viele der hier aufgeführten Ideen werden hoffentlich in den nächsten Monaten, Jahren oder zum Beispiel bis 2030
realisiert. Manche Ideen werden nur ungläubiges Kopfschütteln
generieren. Vielleicht führen diese Denkansätze zu weiteren, viel
tolleren Ideen oder es finden sich hoffentlich viele Leserinnen und
Leser, denen die eine oder andere Idee auch schon jahrelang im Kopf
herumgeistert. Wenn man "nur" das Wochenende in den Bergen verbringt,
hat man unter der Woche einen gewissen Abstand zu dieser grossartigen
Bergwelt, was andere Betrachtungen zulässt.
Ein Feedback, neue Ideen oder einfach wer sich dazu äussern möchte, sei herzlich dazu einladen. Nun sind Sie an der Reihe:
Benützen Sie dazu bitte das Mailformular. 419
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