Grindelwald for excellence

Grindelwald for excellence


Willkommen auf der privaten und unabhängigen Plattform von Manfred Braun zur touristischen Entwicklung von Grindelwald und der Jungfrau Region.



Hinweis zu meteoblue: Die prognostizierten Niederschlagsmengen sind für Tallagen oft zu hoch, dafür sind die Zeitangaben eher genau.

10-Tagesprognose: Temperatur - Niederschlag    Schnee- + Lawinenbulletin
Bahnen + Schnee-Prognose
für die Jungfrauregion 



zu vermieten in Grindelwald - reserviert !
(nur Dauermiete, ab 1 Jahr)

möblierte 2.5 Zimmer Wohnung am Trogenweg 3

- ganzjährig freie Zufahrt
- 200 m oberhalb WAB-Station Grund, GGM (neuer Terminal)
- inkl. Garage plus Aussenparkplatz
- Doppelbett und Kajütenbett im Schlafzimmer, Bettsofa im Wohnzimmer
- eigener Keller
- renoviert
- erneuerte Küche mit Geschirrabwaschmaschine
- neue Waschmaschine mit Tumbler im UG (gemeinsam)
- modernste sparsame Heizung (Luft-Wärmepumpe) mit Handy-Fernsteuerung
- Internet (WiFi-WLAN), 2 x TV by UPC-Cablecom, 2 x DVD, 2 x CD/Radio
- Miete pro Monat CHF 1'390.00
inkl. NK à Konto und Garage + Parkplatz

Kontakt: 078 605 03 07
Dokumentation




NEWS AUS GRINDELWALD


  • Die Baupublikation fürs V-Bahn-Projekt ist abgeschlossen.
    Bis am 31.05.2016 sind 16 Einsprachen eingegangen. Weil wohl einzelne Einsprecher vor haben mit ihren Einsprachen durch alle Instanzen bis ans Bundesgericht zu gelangen, rechnet man intern mit einer Inbetriebnahme frühestens im Jahr 2020. Selbst die bisher eigentlich unbestrittene neue GGM ist wegen einem Masten im geschützten Hochmoor ins Visier der Naturschützer geraten.

    JB CEO Urs Kessler wehrt sich in der JZ gegen offensichtlich manipulierte Fotomontagen der Eigerexpress-Gegner und erwähnt die Schrottimmobilien von Almen's auf der Kl. Scheidegg. Auch unserem Hund Lucky ist die Villa Maria aufgefallen und er hat seine Meinung auf seine Art ausgedrückt.

    Immo-Ruine "Villa Maria" Kl. Scheidegg

    Ein Kommitee aus Eigerexpress-Gegnern schlägt in einem offenen Brief an die JB in der JZ eine Routenänderung des Eigerexpress vor. Dass der Eigerexpress die Gegend unterhalb des Eigers verändern wird ist klar. Das war schon beim Bau der hässlichen WAB-Gallerien der Fall. Heute stört sich anscheinend niemand mehr daran. Das illustre Gremium schlägt tatsächlich vor, den Eigerexpress als Plan B über den geschützten Schattwald zu führen, eine Zwischenstation im Arvengarten zu bauen und dann von dort weiter bis zur geplanten Station Eigergletscher. Aus folgenden Gründen ist das mE eine komplette Schnapsidee:
    1. Eine Zwischenstation der 3S-Bahn beim Arvengarten wäre ein bahntechnisches Monstrum das die Gegend völlig verunstalten würde, wie z.B. Zermatt Furi. Das Bild einer 3S-Station im Rohbau zeigt nur die Hälfte einer Zwischenstation und man beachte die enormen Proportionen! [Bild: Pardatschgrat Ischgl siehe Doku ->Link - Dort liest man u.a. dass Fritz Feuz aus der Jungfrauregion als Erfinder der 3S-Bahn gilt!]
    2. Die Zwischenstation würde die Fahrzeit unnötig verlängern.
    3. Das komfortable und ruhige Fahrerlebnis würde vor allem im Winter durch die Zwischenstation unnötigerweise beeinträchtigt.
    4. Die Zwischenstation würde massive Mehrkosten verursachen.
    5. Das Trassee würde über Schutzgebiet (Schattwald) führen.
    6. Würde man den auf der gleichen Linie führenden neuen Nordwand-Sessellift konsequenterweise wieder abbauen, hätte man im Winter täglich bis 13:00 Uhr den gleichen Schlamassel wie im Firstgebiet wo man bei schönem Wetter auf Schreckfeld nur mit mühsamer Wartezeit und Skiabziehen die Gondeln Richtung First erreicht.
    7. Von Eigergletscher wird extra eine Anfängerpiste gebaut wodurch es ein idealer Ausgangspunkt für alle Skifahrer entsteht. Damit wäre auch dieses Argument der Plan-B-Befürworter erledigt.
    8. Der Eigerexpress dient in erster Linie den Jungfraujoch-Besuchern und erst in zweiter Linie den Wintersporttouristen. Das hat das Plan-B-Gremium überhaupt nicht verstanden.

    Wenn man schon einen Plan-B in Betracht zieht und Geld quasi keine Rolle spielt, dann schon ein Szenario ohne Eigerexpress: Man verlängert das Trassee der Jungfraubahn bis hinunter zum geplanten Terminal im Grund. Zwischen Fallboden und Kl. Scheidegg würde die JB direkt in einen Tunnel Richtung Salzegg abzweigen und vor Salzegg ins um eine dritte Schiene (wegen der Spurbreite) erweiterte Trassee der WAB münden. Dank Ausweichspuren könnte die JB die WAB überholen und unter dem Strich ohne umzusteigen die anvisierte Fahrzeit zwischen Grindelwald-Grund und Jungfraujoch trotzdem erreichen. Im Grund würde die JB das Trassee der WAB verlassen und der Lütschine entlang bis zum neuen Terminal bei der GGM führen. Das Mountainhostel würde dann so oder so neu gebaut werden. Bei dieser Gelegenheit könnten auch die hässlichen WAB-Gallerien neu gestaltet werden damit sie optisch im Gelände verschwinden. Das stelle ich mir unter einer Win-Win-Win-Situation für Grindelwald vor! [Als Plan-B käme auch eine Variante "Wengen" in Frage.] Ich unterstütze aber trotzdem den Plan A der JB - wenn es denn nur endlich vorwärts ginge!







  • Sommersaison-Abo Jungfrauregion - gültig ab 1. Mai 2016
    Wer sich nicht abmühen will das Abo auf der JB-WebSite zu suchen:
    hier der Link zum Sommer-Abo
    neu: Fr. 370.00 (vorher Fr. 350.00) Dafür ist jetzt Grindelwald-Bus dabei mit den Strecken nach Bussalp, Waldspitz und Grosse Scheidegg. Es gibt keine Reduktion für Talbewohner und ein Jahresabo gibt es auch nicht. Mit der Bus-Erweiterung wurde das Angebot trotzdem verbesert.

  • JZ-Leser Hermann Jaggi ärgert sich über den Autoverkehr der Tandemfliegerei zum Startplatz Amisbühl. Das Problem liesse sich leicht lösen indem man endlich, endlich vorwärts machen würde mit dem Bau von 2-3 sicheren Startplätzen am Harder.

  • Der Kanton gibt via AGR grünes Licht fürs V-Bahn-Projekt.
    Zu den Artikeln in der JZ: Klick hier!     Klick hier! 

  • Die Jungfraubahnen zählten 2015 1'007'000 Joch-Besucher! An den 134 Millionen Verkehrsertrag erreichte der Wintersport lediglich einen Anteil von 21.6 Mio. Bericht in der Handelszeitung

  • Die GGM hat die Aktionäre informiert, dass der V-Ast Grund-Männlichen statt mit 8er neu mit 10er-Gondeln (D-Line) ausgerüstet wird. So braucht es bei gleicher Kapazität weniger Gondeln, die minimale Fahrzeit kann weiter reduziert werden (unter 19 Minuten) und das bei gleichen Kosten. Grössere Gondeln bieten mehr Komfort. Die Kapazität kann von 1800 auf 2200 Personen pro Stunde erhöht werden. voraussichtliche Inbetriebnahme 2018.
    Die Bergschaft Itramen berät am 22.2.2016 über die Kapitalerhöhung der GGM. Artikel in der BZ. Artikel in der Jungfrauzeitung.

  • Grimseltunnel: Gemäss BZ wollte sich JB-CEO Urs Kessler zur Grimselbahn nicht äussern. Die Grimselbahn könnte dazu führen, dass die Touristen dann von Luzern direkt nach Zermatt reisen und mit der vielleicht bis dann realisierten Seilbahn vom Klein-Matterhorn (4883 m) zur Testa Grigia via Cervinia nach Mailand weiter reisen. Interlaken mit dem Jungfraujoch/Schilthorn könnte auf den ersten Blick leer ausgehen. Auf den zweiten Blick wird die Grimselbahn das touristische Angebot der Schweiz massiv aufwerten. Touristen könnten wie von Stefan Otz skizziert Alpenkreuzfahrten erleben, z.B. von Genf via Montreux MOB nach Interlaken, Jungfraujoch, evt. Abstecher nach Luzern, Grimselbahn und entweder weiter Richtung Andermatt, Chur (für Zürich oder St. Moritz, Bernina) oder nach Zermatt, Cervinia ins Valle Aosta (Mailand oder via Mont-Blanc zurück nach Genf). Die zentrale Lage der Grimselbahn könnte als attraktives Bindeglied die bis dahin weiter entwickelten Tourismus-Highlights Jungfraujoch (mit Eigerexpress), Schilthorn und Zermatt (Klein-Matterhorn) gegenüber der internationalen Konkurrenz enorm befeuern.
  • Die Realisierung einer MTB-Downhill-Strecke von der Grütschalp hinunter nach Lauterbrunnen rückt näher.
  • Bei der ganzen Planung rund um die V-Bahn fehlt m.E. in Anbetracht des erhofften Zusatzvolumens an Gästen eine Optimierung der Kantonsstrasse von und nach Grindelwald. Mit dem Bau der Umfahrung Wilderswil soll je nach Finanzlage des Kantons ca. 2018 begonnen werden. Die BOB wird zurzeit ausgebaut (neuer Tunnel). Wenn später sogar der Viertelstunden-Taktplan eingeführt wird, kann man sich vorstellen mit welchen Wartezeiten der Strassenverkehr an den Bahnübergängen zu rechnen hat. Ich sähe dafür folgende Lösungsansätze:

    Die beiden Bahnübergänge in Zweilütschinen und die Einbindung in die Kantonsstrasse von/nach Wilderswil könnten gemäss Abbildung mit einer neuen Strasse (Tunnel und 2 Brücken) umfahren werden. Die Abzweigung ins Lauterbrunnental sollte aus Kostengründen unverändert bleiben, da hier der Verkehr kaum zunehmen wird.  


  • Burglauenen könnte mit einer neuen 160 m langen Unterführung massiv entlastet werden. Die Kantonsstrasse wäre vom BOB-Bahnübergang und von den längeren Wartezeiten der BOB-Station befreit. Die Sicherheit und die Wohnqualität vis-à-vis der BOB-Station würden stark aufgewertet. Diese Unterführung der Kantonsstrasse wäre im Gegensatz zu einem viel längeren Umfahrungstunnel geologisch und kostenmässig sicher viel eher realisierbar. Dafür müsste für die Burglauener die alte Strasse etwas ausgebaut werden, da sie wegen der Unterführung vermehrt befahren wird.

  • Die Unterführung bei Burglauenen müsste eigentlich sofort angegangen werden. Es wäre eine Wohltat für alle und würde Burglauenen stark aufwerten.

  • RTEK Oberland Ost: Von mir aufbereitete Karten aus den öffentlich publizierten Planungsdokumente:
    Gebiet First     Gebiet Kleine Scheidegg (V-Bahn)     Gebiet Mürren 
    Sehr positiv ist die Berücksichtigung neuer Sportarten wie MTB und die verstärkte Unterstützung des Gleitschirmsports.



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Geschätzte Kosten der 12 Massnahmen: 15 - 20 Mio CHF
Abbildung des Hiendertelti (by GoogleErde)


INNOVATIONSFAHRPLAN JUNGFRAU-REGION





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Als Gleitschirmpilot bin ich Mitglied im renommierten Club Jungfrau-Tächi, was mir sehr viele neue und wertvolle Kontakte zu einheimischen Piloten ermöglicht. Vielleicht liegt es am Gleitschirmfliegen selber, dass ich diese Kolleginnen und Kollegen als total weltoffene, herzliche und ehrliche Leute erleben darf. Das Vorurteil, diese Bergler seien verschroben und introvertiert, stimmt überhaupt nicht. Genauso wie die Unterländer prüfen auch sie beim ersten Kontakt, mit wem sie es zu tun haben. Wegen dem für viele Unterländer speziell tönenden Dialekt wirkt dies manchmal etwas ungewohnt.

Das wirtschafliche Überleben als Topdestination kann nicht nur durch die Präsenz der stolzen Bergwelt garantiert werden. Der überlegte Umgang mit den Ressourcen soll im Einklang mit den Ansprüchen aller Touristen und aller Einheimischen einhergehen. Dies tönt einfach, ist aber in der Realität ein äusserst schwieriger Prozess. So vielfältig die Ansprüche der Touristen sind, so vielfältig sind die Ideen, diesen und den Einheimischen gerecht zu werden. Nicht alles ist gut und und was gut sein soll, wird in endlosen Kompromissen laufend ausgehandelt.

Oft diskutiere ich mit anderen Einheimischen, in Grindelwald arbeitenden Unterländern, Chaletbesitzern, Mitglieder von Grindelwald-Tourismus, Gewerbetreibenden und Touristen, was am aktuellen Angebot toll und weniger toll ist. In der Folge hat sich ein ganzer Katalog an Bedürfnissen und Ideen ergeben. Viele Themen sind seit Jahren bekannt und werden laufend umgesetzt. Natürlich geht dieser Prozess vielen viel zu langsam, aber es geht nun doch vorwärts, schneller als auch schon wie man in meiner Reportage laufender Bergbahn-Projekte sieht.

Ich möchte diese Plattform nutzen, hier einen Katalog von Massnahmen und Thesen vorzustellen. Selbstverständlich freue ich mich auf viel Feedback und noch mehr auf weitere Ideen, die Grindelwald helfen, sich weiter in Richtung "excellence" zu bewegen. Bewusst beziehe ich dabei den gesamten Mikrokosmos Jungfrau mit ein.

9 Thesen zur touristischen Entwicklung von Grindelwald

Viele der hier aufgeführten Ideen werden hoffentlich in den nächsten Monaten, Jahren oder zum Beispiel bis 2030 realisiert. Manche Ideen werden nur ungläubiges Kopfschütteln generieren. Vielleicht führen diese Denkansätze zu weiteren, viel tolleren Ideen oder es finden sich hoffentlich viele Leserinnen und Leser, denen die eine oder andere Idee auch schon jahrelang im Kopf herumgeistert. Wenn man "nur" das Wochenende in den Bergen verbringt, hat man unter der Woche einen gewissen Abstand zu dieser grossartigen Bergwelt, was andere Betrachtungen zulässt. 

Ein Feedback, neue Ideen oder einfach wer sich dazu äussern möchte, sei herzlich dazu einladen. Nun sind Sie an der Reihe:

Für ein Feedback benützen Sie bitte das Mailformular.                     419

Zugriffsstatistik:
Spitzentag 22.04.2013:            3'117 Besucher
Spitzenmonat Januar 2012:    22'859 Besucher







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