Grindelwald for excellence

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Willkommen auf der privaten und unabhängigen Plattform von Manfred Braun zur touristischen Entwicklung von Grindelwald und der Jungfrau Region.



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Bahnen + Schnee-Prognose
für die Jungfrauregion




NEWS AUS GRINDELWALD


  • Die Baupublikation fürs V-Bahn-Projekt ist erfolgt.
    Siehe Echo-von-Grindelwald -> Klick


  • Sommersaison-Abo Jungfrauregion - gültig ab 1. Mai 2016
    Wer sich nicht abmühen will das Abo auf der JB-WebSite zu suchen:
    hier der Link zum Sommer-Abo
    neu: Fr. 370.00 (vorher Fr. 350.00) Dafür ist jetzt Grindelwald-Bus dabei mit den Strecken nach Bussalp, Waldspitz und Grosse Scheidegg.

  • Der Kanton gibt via AGR grünes Licht fürs V-Bahn-Projekt.
    Zu den Artikeln in der JZ: Klick hier!     Klick hier! 
    Spannend wird es jetzt was die Verhandlungen mit den noch verbleibenden Einsprachen passiert. Vom einen Einsprecher weiss ich, dass er im Sinn hat durch alle Instanzen bis zum Bundesgericht zu gehen. Das würde das Projekt wohl nicht verhindern, aber verzögern. Von den Verzögerungen wäre der Wintersport wegen der GGM am meisten betroffen. Die eigentlichen Einsprachen werden aber erst lanciert wenn es um die Erteilung der Baubewilligug geht. Das wissen auch der Landschaftsschutz und pro Natura, weshalb sie bereits das Genehmigungsverfahren stoppen wollen (siehe Jungfrauzeitung) Die Baubewilligung fürs gesamte V-Bahn Projekt wurde am 29.04.2016 im Echo von Grindelwald publiziert.

  • Die Jungfraubahnen zählten 2015 1'007'000 Joch-Besucher! An den 134 Millionen Verkehrsertrag erreichte der Wintersport lediglich einen Anteil von 21.6 Mio. Bericht in der Handelszeitung

  • Die GGM hat die Aktionäre informiert, dass der V-Ast Grund-Männlichen statt mit 8er neu mit 10er-Gondeln (D-Line) ausgerüstet wird. So braucht es bei gleicher Kapazität weniger Gondeln, die minimale Fahrzeit kann weiter reduziert werden (unter 19 Minuten) und das bei gleichen Kosten. Grössere Gondeln bieten mehr Komfort. Die Kapazität kann von 1800 auf 2200 Personen pro Stunde erhöht werden. voraussichtliche Inbetriebnahme 2018.
    Die Bergschaft Itramen berät am 22.2.2016 über die Kapitalerhöhung der GGM. Artikel in der BZ. Artikel in der Jungfrauzeitung.

  • Grimseltunnel: Gemäss BZ wollte sich JB-CEO Urs Kessler zur Grimselbahn nicht äussern. Die Grimselbahn könnte dazu führen, dass die Touristen dann von Luzern direkt nach Zermatt reisen und mit der vielleicht bis dann realisierten Seilbahn vom Klein-Matterhorn (4883 m) zur Testa Grigia via Cervinia nach Mailand weiter reisen. Interlaken mit dem Jungfraujoch/Schilthorn könnte auf den ersten Blick leer ausgehen. Auf den zweiten Blick wird die Grimselbahn das touristische Angebot der Schweiz massiv aufwerten. Touristen könnten wie von Stefan Otz skizziert Alpenkreuzfahrten erleben, z.B. von Genf via Montreux MOB nach Interlaken, Jungfraujoch, evt. Abstecher nach Luzern, Grimselbahn und entweder weiter Richtung Andermatt, Chur (für Zürich oder St. Moritz, Bernina) oder nach Zermatt, Cervinia ins Valle Aosta (Mailand oder via Mont-Blanc zurück nach Genf). Die zentrale Lage der Grimselbahn könnte als attraktives Bindeglied die bis dahin weiter entwickelten Tourismus-Highlights Jungfraujoch (mit Eigerexpress), Schilthorn und Zermatt (Klein-Matterhorn) gegenüber der internationalen Konkurrenz enorm befeuern. 


  • Am 3. Februar wird die neue Halfpipe auf First-Bärgelegg eröffnet.
    Dabei sind Gian Simmen und Iouri Podladtchikov - JZ-Artikel
  • Schilthorn CEO Christoph Egger präsentiert die stolze Zahl von über 4 Mio Besuchern. Artikel in der Jungfrauzeitung
    neu: 360 Grad Webcams BIRG und ALLMENDHUBEL (Schilthorn folgt)

  • JB CEO Urs Kessler ist im Moment in den Medien allgegenwärtig. In vielen Zeitungen, Internet, im TV bei Aeschbacher und zuletzt am Samstag war er an der Swiss Award Show zum Schweizer des Jahres nominiert. Warum hat er bei Aeschbi auf die Millionenfrage so ausweichend geantwortet? Aber Besucher/in Nr. 1'000'000 im 2015 zu beglückwünschen ist schon eine tolle Leistung der JB und ihrem CEO.

    Wir waren im 2015 zweimal auf dem Joch, beide Male an einem Traumtag. Die Zustände fanden wir besonders am Morgen als grenzwertig. Wir konnten uns als Insider organisieren und jeweils für alle einen Sitzplatz ergattern. Es ist deshalb dringend nötig hier zu optimieren. Schliesslich ist es keine U-Bahn wo Touristen bei diesen Preisen mit solch chaotischen Zuständen wie wir sie erlebt haben rechnen müssen. Aber mit neuen Zügen, 2 zusätzlichen Kursen am Abend (2 zusätzliche Kurse am Morgen wären auch nötig), Sitzplatzreservation und durchgehendem Halbstundentakt wird sicher wirksam reagiert. Erst mit dem Eigerexpress und den Ausbauten auf dem Joch wird sich der Komfort ab 2019/2020 markant verbessern.

    Dass von der Kl. Scheidegg Einsprachen gegen den Eigerexpress kamen war zu erwarten. Bei Von Almen war es von Anfang an klar. Bei der Fam. Wyss vom Sport- und Souveniergeschäft war es für mich eher erstaunlich. Aber sie werden ihre Gründe haben. Mit dem Eigerexpress wird in Zukunft ein grosser Teil der Touristen an der Kl. Scheidegg vorbei geleitet. Wenn man weiterhin im gleichen Mass Souvenirs verkaufen will, muss man sich halt umpositionieren und dorthin gehen, wo sich die Touristen in Zukunft aufhalten, d.h. in der neuen Station Eigergletscher und im neuen Terminal im Grund. Ich weiss nicht was und mit wem die JB diesbezüglich plant. Was man so hört soll die JB im Grund mit den Landeigentümern auf guten Wegen sein. Jetzt kommt es darauf an wie das AGR die noch hängigen Einsprachen beurteilen wird und ob diese allenfalls weitergezogen werden. Was die Natur- und Landschaftsschutzverbände betrifft hoffe ich, dass nicht ein Kuhhandel abgeschlossen wird indem zu Gunsten des Eigerexpress das ganze Rosenlaui für Tourenskifahrer und Schneeschuhläufer gesperrt wird. Letzteres wäre in keiner Weise akzeptabel.

    Lassen wir uns also überraschen ob im Frühling 2017 die Baumaschinen auffahren werden oder ob schlussendlich in Lausanne entschieden wird. Von einem anderen Projekt der JB nämlich dem Sessellift im Gebiet Isch, mit welchem die Grindeltalpiste mit der Bodmi verbunden werden soll, hat man nichts mehr gehört. Der Saisonstart mit kaum Schnee in den mittleren Lagen hat natürlich auch die Lücken und Grenzen der künstlichen Beschneiung aufgezeigt. Auch hier könnte noch einiges optimiert werden. Für CEO Urs Kessler wird die Arbeit noch lange nicht ausgehen. Wir wünschen ihm und der ganzen JB dazu viel Power, Glück und Erfolg. 
    Hier gehts zum Interview in der Jungfrauzeitung und in der BZ.
    Artikel vom 22.1.2016 in der JZ zum V-Bahn-Projekt 
  • V-Bahn-Projekt: Am 21. Oktober hat die Bergschaft Wärgistal dem neuen Vertrag zur Erteilung der Ueberfahrtsrechte für den Eigerexpress zugestimmt. Es freut mich auch, dass es wie einst im Interview mit mir im Berner Oberländer eine zweite Abstimmung gebraucht hat. Bei näherer Betrachtung war das Ergebnis viel knapper als es die Presse darstellt. Ein einziger Wärgistaler mit einer paar Kuhrechten hätte gereicht und der Vertrag wäre abgelehnt worden. Vielen Dank allen die dem V-Projekt zugestimmt haben. 

    Presse:  Jungfrauzeitung   Der Bund    Berneroberlaender
    TV SRF: 10vor10 vom 20.10.2015 Schweiz aktuell 22.10.2015  Telebärn
    Und was Urs Kessler gegenüber der Jungfrauzeitung dazu meint.

    Nun hoffen wir, dass alle 15 Einsprachen gütlich und im gegenseitigen Respekt behandelt werden können. Obwohl die völlig untaugliche Uralt-Variante der Stiftung Landschaftsschutz eigentlich ein Witz ist, soll dies mit sachlichen Argumenten - halt einmal mehr - erklärt werden. Enteignungen bringen nichts als Mehrkosten und Verzögerung fürs Projekt und in den meisten Fällen erhält die enteignete Partei viel weniger Entschädigung als wenn sie sich auf eine einvernehmliche Lösung eingelassen hätte.

  • Die GGM ersucht das BAV um eine Verlängerung der Betriebsbewilligung bis 2018. Gleichzeitig hält sie fest, dass ein Neubau mit 8-er Gondeln nur mit der Jungfraubahn zu realisieren sei. Ohne V-Bahn gäbe es somit auch keinen modernen Terminal und keine Station Rothenegg. siehe Berner Oberländer oder Jungfrauzeitung.
  • Skyline Walk auf Birg und darunter der Thrill Walk, auf dem Schilthorn der 007 Walk of Fame, der Royal Walk am Männlichen und neu gibt es auch noch rund um die First den Cliff Walk. Mit guten Ideen versuchen die Touristiker die Gipfelregionen ihrer Seilbahnen attraktiver zu gestalten. Die Angebote sind sicher attraktiv für Kurzbesucher wie z.B. für die vielen Asiaten, jedoch weniger für den klassichen Bergwanderer. 
  • Die Realisierung einer MTB-Downhill-Strecke von der Grütschalp hinunter nach Lauterbrunnen rückt näher.
  • An jedem Wintersporttag in der Saison 2014/15 machte die JB CHF 67'000 Verlust. So Urs Kessler an der KMU-Versammlung. Eine Zahl die zu Denken gibt. Dass so etwas nicht auf die Dauer weitergehen kann, sollte allen klar sein.
  • Das V-Bahn-Projekt liegt jetzt beim AGR des Kantons: Das AGR behandelt u.a. auch die laufenden Einsprachen.
    Bei der ganzen Planung rund um die V-Bahn fehlt m.E. in Anbetracht des erhofften Zusatzvolumens an Gästen eine Optimierung der Kantonsstrasse von und nach Grindelwald. Mit dem Bau der Umfahrung Wilderswil soll je nach Finanzlage des Kantons ca. 2018 begonnen werden. Die BOB wird zurzeit ausgebaut (neuer Tunnel). Wenn später sogar der Viertelstunden-Taktplan eingeführt wird, kann man sich vorstellen mit welchen Wartezeiten der Strassenverkehr an den Bahnübergängen zu rechnen hat. Ich sähe dafür folgende Lösungsansätze:

    Die beiden Bahnübergänge in Zweilütschinen und die Einbindung in die Kantonsstrasse von/nach Wilderswil könnten gemäss Abbildung mit einer neuen Strasse (Tunnel und 2 Brücken) umfahren werden. Die Abzweigung ins Lauterbrunnental sollte aus Kostengründen unverändert bleiben, da hier der Verkehr kaum zunehmen wird.  


  • Burglauenen könnte mit einer neuen 160 m langen Unterführung massiv entlastet werden. Die Kantonsstrasse wäre vom BOB-Bahnübergang und von den längeren Wartezeiten der BOB-Station befreit. Die Sicherheit und die Wohnqualität vis-à-vis der BOB-Station würden stark aufgewertet. Diese Unterführung der Kantonsstrasse wäre im Gegensatz zu einem viel längeren Umfahrungstunnel geologisch und kostenmässig sicher viel eher realisierbar. Dafür müsste für die Burglauener die alte Strasse etwas ausgebaut werden, da sie wegen der Unterführung vermehrt befahren wird.

  • Diese Massnahmen gelten auch als Voraussetzung den durch die V-Bahn entstehenden Konkurrenzvorteil nicht wieder beim Verkehr zu verspielen. Fazit: Man kann das V-Projekt nicht durchziehen ohne die Kantonsstrasse ans hoffentlich massiv höhere Besuchervolumen anzupassen. Dass die Besucher ihr Fahrzeug in Interlaken parkieren und mit "Sack und Pack" auf die BOB umsteigen sollen, tönt eigentlich noch gut. In der Realität ist es für die Autofahrer und besonders für Familien eher umständlich. Man weiss auch dass Orte die per Auto gut erreichbar sind, grundsätzlich immer die besseren Karten haben. Siehe Südtirol (Pampeago/Latemar, Moena).
  • Die Idee den Flugplatz direkt mit der Autobahnausfahrt zu verbinden und als Park-and-Ride mit einer extra Bahnstation zu bedienen sollte trotzdem eingehend geprüft werden. Anderseits steht dies in Konkurrenz zum neuen Parkhaus und den vorbereiteten zusätzlichen Parkplätzen in Grindelwald.

  • Die Unterführung bei Burglauenen müsste eigentlich sofort angegangen werden. Es wäre eine Wohltat für alle und würde Burglauenen stark aufwerten.

  • RTEK Oberland Ost: Von mir aufbereitete Karten aus den öffentlich publizierten Planungsdokumente:
    Gebiet First     Gebiet Kleine Scheidegg (V-Bahn)     Gebiet Mürren 
    Sehr positiv ist die Berücksichtigung neuer Sportarten wie MTB und die verstärkte Unterstützung des Gleitschirmsports.



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Geschätzte Kosten der 12 Massnahmen: 15 - 20 Mio CHF
Abbildung des Hiendertelti (by GoogleErde)


INNOVATIONEN JUNGFRAU-REGION





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Als Gleitschirmpilot bin ich Mitglied im renommierten Club Jungfrau-Tächi, was mir sehr viele neue und wertvolle Kontakte zu einheimischen Piloten ermöglicht. Vielleicht liegt es am Gleitschirmfliegen selber, dass ich diese Kolleginnen und Kollegen als total weltoffene, herzliche und ehrliche Leute erleben darf. Das Vorurteil, diese Bergler seien verschroben und introvertiert, stimmt überhaupt nicht. Genauso wie die Unterländer prüfen auch sie beim ersten Kontakt, mit wem sie es zu tun haben. Wegen dem für viele Unterländer speziell tönenden Dialekt wirkt dies manchmal etwas ungewohnt.

Das wirtschafliche Überleben als Topdestination kann nicht nur durch die Präsenz der stolzen Bergwelt garantiert werden. Der überlegte Umgang mit den Ressourcen soll im Einklang mit den Ansprüchen aller Touristen und aller Einheimischen einhergehen. Dies tönt einfach, ist aber in der Realität ein äusserst schwieriger Prozess. So vielfältig die Ansprüche der Touristen sind, so vielfältig sind die Ideen, diesen und den Einheimischen gerecht zu werden. Nicht alles ist gut und und was gut sein soll, wird in endlosen Kompromissen laufend ausgehandelt.

Oft diskutiere ich mit anderen Einheimischen, in Grindelwald arbeitenden Unterländern, Chaletbesitzern, Mitglieder von Grindelwald-Tourismus, Gewerbetreibenden und Touristen, was am aktuellen Angebot toll und weniger toll ist. In der Folge hat sich ein ganzer Katalog an Bedürfnissen und Ideen ergeben. Viele Themen sind seit Jahren bekannt und werden laufend umgesetzt. Natürlich geht dieser Prozess vielen viel zu langsam, aber es geht nun doch vorwärts, schneller als auch schon wie man in meiner Reportage laufender Bergbahn-Projekte sieht.

Ich möchte diese Plattform nutzen, hier einen Katalog von Massnahmen und Thesen vorzustellen. Selbstverständlich freue ich mich auf viel Feedback und noch mehr auf weitere Ideen, die Grindelwald helfen, sich weiter in Richtung "excellence" zu bewegen. Bewusst beziehe ich dabei den gesamten Mikrokosmos Jungfrau mit ein.

9 Thesen zur touristischen Entwicklung von Grindelwald

Viele der hier aufgeführten Ideen werden hoffentlich in den nächsten Monaten, Jahren oder zum Beispiel bis 2030 realisiert. Manche Ideen werden nur ungläubiges Kopfschütteln generieren. Vielleicht führen diese Denkansätze zu weiteren, viel tolleren Ideen oder es finden sich hoffentlich viele Leserinnen und Leser, denen die eine oder andere Idee auch schon jahrelang im Kopf herumgeistert. Wenn man "nur" das Wochenende in den Bergen verbringt, hat man unter der Woche einen gewissen Abstand zu dieser grossartigen Bergwelt, was andere Betrachtungen zulässt. 

Ein Feedback, neue Ideen oder einfach wer sich dazu äussern möchte, sei herzlich dazu einladen. Nun sind Sie an der Reihe:

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Zugriffsstatistik:
Spitzentag 22.04.2013:            3'117 Besucher
Spitzenmonat Januar 2012:    22'859 Besucher







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